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Pfadi Falkenstein

Abteilungsfest 2012

Bald ist es soweit!

Stammesgeschichte

1910 organisierte der Basler Arzt Karl Graeter nach englischem Vorbild und Bi-Pis Buch "Scouting for Boys" im Jugendwerk "Neutrale Guttempler" die erste Pfadfindergruppe der Schweiz. So entstand also in Basel der erste Pfadfinderverein der Schweiz, der sich Pro Patria nannte.

Zwei Jahre später gründete Walter Flückiger, einer von Pro Patria, eine eigene Abteilung namens Zytröseli. Um alle Standes -und Klassenunterschiede aufzuheben, führte man die Uniform ein.

Im Jahre 1920 kamen die Wölfe dazu, 1928 folgten die Rover und 1930 der APV.

Diese neue Jugendbewegung hatte enormen Zulauf, leuchtete doch vielen Eltem ein, wie sinnvoll die Übungen in freier Natur für ihre Kinder sind. Aufgrund eines immer grösser werdenden Bestandes (ca. 300) bildeten sich nach und nach die fünf Stämme:

  •  1925 Ramstein und Schalberg
  •  1926 Falkenstein
  •  1929 Rotberg (Ryffestein)
  •  1932 Homburg
  •  1939 Schenkenberg

Zwischen diesen bestand eine gesunde Rivalität. Man munkelt, dass der schärfste Konkurrent des Falkensteins der Schalberg war. Es galt jedoch nicht die Besten in Pfaditechnik zu sein, sondern im Rülpsen!

Trotz allem herrschte eine straffe, fast militärische Ordnung. Während des Zweiten Weltkrieges setzte sich das Zytröseli sogar für die Landesverteidigung ein. In diesen Jahren verdoppelte sich seine Mitgliederzahl. Als weitere Stämme kamen 1940 der Bischofstein und 1942 der Gutenfels dazu.

Diese gigantische Abteilung wurde je länger je mehr unüberblickbar. So entschloss man sich 1948, die Abteilung Zytröseli in acht verschiedene Abteilungen zu unterteilen. Das war also die Geburtsstunde des Korps Zytröseli.

Nach den Kriegsjahren machte das Zytröseli, insbesondere der Falkenstein in Folge geringer Begeisterung eine Krise durch. Die Folge war ein akuter Leitermangel.

So kam es, dass sich anno 1951 Ryffestein mit Gutenfels und 1952 der Falkenstein mit Schenkenberg zusammenschloss.

Von jetzt an hatte der Schenkenberg zwei Stämme: den Falkenstein und Bechburg. Später kam noch der Pfadistamm Neuenstein dazu. Neben den Stämmen hatte der Schenkenberg den Wolfsstamm Goa mit seinen Meuten Penganga, Dharihagirl und Pegu.

Auf Grund des grossen Leitermangels kam in diesem Jahr auch die Idee Wolfsleiterinnen einzusetzen. Leider reissen jetzt die Überlieferungen des Falkensteins ab, d.h. die Abteilungsgeschichte geht über in jene des Schenkenbergs.

1965 löste sich der Falkenstein von Schenkenberg und ist seither wieder eine eigene Abteilung.

Durch unvollständige Dokumente entstand nun wieder eine Lücke von zwanzig Jahren.

Das nächste bahnbrechende Ereignis in der Geschichte Falkensteins datiert von 1985. Die beiden Stämme Falkenstein (Knaben) und Bechburg (Mädchen) vereinigten sich, was sich bis heute als richtiger Entscheid erwiesen hat. Von diesem Zeitpunkt an ist der Falkenstein ein gemischter Stamm.

Zwei Jahre später feierte man zusammen mit den anderen Zytröseli-Abteilungen in einem Korpspfila in Les Breuleux das Jubiläum 50 Jahre Zytröseli. Bereits ein Jahr später fand wieder ein Fest statt – diesmal abteilungsintem. Mit einem Pfingstlager feierte man 4OJahre Abteilung Falkenstein. 1992 fand das letzte Abteilungsfest, zum ersten Mal im Kronenmattsaal, statt. Das Fest wurde unter das Thema "Wachsfigurenkabinett" gestellt.

Mit den Pfadiheimen hat das Zytröseli so seine liebe Mühe. So verfolgte das Pech auch 1993 den Korps. Das Hummelheim brannte lichterloh! Aus Anlass des 75-jährigen Zytröselijubiläum gingen die ersten Stufen des Korps 1995 gemeinsam in ein Pfila nach Heminikon.

Im Sommer 1994 besuchte die Pfadfinderstufe während zwei Wochen das Bundeslager im Napfgebiet. Im März 1996 lud der Ritter von Falkenstein seinen Stamm zu seiner 70-Jahr-Feier. Auf dem Schloss Dorneck wartete ein gediegenes Galadinner und ein Ball auf die geladenen Gäste. Im Herbst wurde ein weiteres Abteilungsfest zum Thema “Fantasia“ durchgeführt.

Im Jahre 1998 wurde zum 50 Jahr Jubiläum ein Abteilungspfingstlager nahe der Ruine Farnsburg durchgeführt. Zwei Jahre später fand zum Thema “2000 Joor Falggestai“ ein Abteilungsfest statt. 2004 feierte man das Abteilungsfest unter dem Thema “Falkenstein goes Broadway“.

2006 wurde zum 80 jährigen Stammesjubiläum ein Stammesweekend in Oberbuchsiten SO durchgeführt. Zwei Jahre darauf besuchten die Pfadfinder und die Pionniers das Bundeslager in der Linthebene.

Das Jahr 2009 war ein ruhiges Jahr in welchem wir anlässlich des verpassten 60. Geburtstag unserer Abteilung das Abteilungsfest unter dem Thema “In 61 Tagen um die Welt“ feierten.